Monatsarchiv für September 2009

 
 

Naturschutz

Das Satiremagazin Titanic feiert 30. - dazu Gratulation. Und hier neues vom Wildbach-Toni:

Erntedank

Der Bayerische Rundfunk hat sich in seiner “Heimatkrimi”-Reihe an die erste Verfilmung eines Kluftinger-Romans des Allgäuer Autorenduos Volker Klüpfel und Michael Kobr gewagt. Erstausstrahlung von Erntedank: Samstag, 26.09. um 20.15h im BR. Mit Rainer Kaufmann hatte man einen routinierten Regisseur im Boot, der die manchmal arg betuliche Vorlage deutlich zurechtstutzte. Die Kluftinger-Fans wird das nicht schrecken - finden sich doch auch in der Verfilmung nahezu sämtliche erfolgreichen Zutaten der Krimireihe. Manchen Witz hätte man sich zu Gunsten von mehr Stringenz durchaus sparen können, aber das große Plus ist sicherlich Hauptdarsteller Herbert Knaup, der die manchmal schon fast unsympathische Schrulligkeit des ewig Wurst essenden Kommissars mit sichtbarer Freude auf die Spitze treibt.

Plattentipp: Eliana Cuevas

Die Sängerin und Komponistin Eliana Cuevas ist in Venezuela geboren und in Toronto aufgewachsen. In Kanada zählt sie nun auch schon seit einer ganzen Weile zu den angesagten Sängerinnen. Optisch läge durchaus ein Vergleich mit Norah Jones nahe, doch wo Frau Jones sehr publikumswirksam Pop und Jazz zu einer gefälligen Mixtur vermengt, gibt sich Eliana Cuevas etwas sperriger - dafür aber auch wesentlich aufregender. Latin Jazz, brasilianische und kubanische Rhytmen mit einem Hauch Pop werden von ihrer enthusiastisch aufspielenden Band in eine Form gebracht, in der sich die Sängerin mit beeindruckender Souveränität bewegt. Wer also nicht nur gefällige Hintergrundmusik fürs Wohnzimmer sucht, dem sei das gerade erschienene Album “Luna Llena” sehr empfohlen.

Offizielle Website

Filmtipp: Oben

Der richtige Film um nach der Sommerfrische wieder in die Gänge zu kommen: Pixars Oben lebt von jenem Detailreichtum und ungebremsten Enthusiasmus, der die Filme der Animationsschmiede schon immer auszeichnete. Wie so oft nimmt in der zweiten Hälfte die Action ein bisschen überhand. Dafür sind die ersten zehn Minuten Kino, wie es treffender kaum denkbar ist. Dazu gibt es wieder jede Menge versteckter Zitate und Anspielungen, so dass man schon aus Stein sein müsste, um das alles nicht zu mögen.

Die Rückkehr des Reisenden

Am Mittwoch geht’s weiter, hossa.