Sommerferien!
Anfang September geht es weiter. Bis dahin einen schönen Sommer!
Anfang September geht es weiter. Bis dahin einen schönen Sommer!
Diesen Monat veröffentlicht der britische Sänger, Gitarrist und Songschreiber sein neues Album “Folk Songs” - bezeichnender Weise eine Sammlung britischer Traditionals. Das ist nicht alles furchtbar spannend, fügt dem melancholischen Oeuvre des Barden aber ein paar neue, manchmal sogar unbeschwerte Klangfarben hinzu.
Und wieder eine Folge der “Unglaublichsten Performances aller Zeiten”:
Zweifelsohne der ideale Sommerfilm - aber auch das eher gelungene Beispiel einer deutschen Komödie. Regisseurin Neele Vollmar verzichtet ihn ihrer Verfilmung von Jan Weilers Bestseller glücklicher Weise auf allzu platte Situationskomik und steuert ihr gut besetztes Ensemble mit sicherer Hand durch die manchmal zwar arg harmlose, manchmal aber auch sehr lustige Geschichte.
Im Münchner Arena-Kino ist derzeit noch Sebastian Heidingers hervorragender Dokumentarfilm Drifter zu sehen. Heidinger begleitet seine Protagonisten Aileen (16), Angel (23) und Daniel (25) in ihrem Aktionsraum um den Bahnhof Zoo in Berlin und zeigt in ruhigen, nie voyeuristischen aber extrem packenden Bildern den täglichen Überlebenskampf zwischen Notunterkünften, Freiern und der Geldbeschaffung für die Drogensucht. Über lange Zeiträume hat der Regisseur mit seinem Kameramann ein Vertrauensverhältnis zu seinen Protagonisten aufgebaut und kann so einen eindrucksvollen Blick in eine Lebenswelt bietet, die meistens nur aus dem Augenwinkel wahrgenommen wird. Parallelen zum 80er-Jahre Spielfilm “Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo” drängen sich natürlich auf. Das Spekulative ist Heidingers Ding jedoch nicht - ihn interessieren die Menschen und nicht Effekte. Das Ergebnis ist deshalb umso überzeugender und - in Anbetracht der Thematik keine Selbstverständlichkeit - auch nicht ohne Humor. Absolut sehenswert.
Wohl die überzeugendste Antwort auf Ani DiFranco, die hierzulande zu erleben ist. Die Gitarristin, Sängerin und Songschreiberin Alin Coen aus Weimar verfügt über jede Menge Charisma und fabelhafte Songs, - teils mit deutschen, teils mit englischen Texten - die von ihrer energievoll und sensibel aufspielenden Band quasi kongenial umgesetzt werden. Eine Platte gibt es leider noch nicht, aber bald. Und das wird dann hoffentliche ein richtig großes Ding. Live (und in diesem Falle leider ohne Band) klingt das so: