Sommer.
So, nun auch hier das Sommerloch. In den nächsten paar Wochen wird das Angebot auf dieser Seite ein bisschen spärlicher und das Wetter hoffentlich ein bisschen besser ausfallen als sonst. Freie Tage.
So, nun auch hier das Sommerloch. In den nächsten paar Wochen wird das Angebot auf dieser Seite ein bisschen spärlicher und das Wetter hoffentlich ein bisschen besser ausfallen als sonst. Freie Tage.
Regisseur Sebastian Schipper (Absolute Giganten, Ein Freund von mir) erzählt basierend auf Goethes “Wahlverwandtschaften” von der Nachlässigkeit und Flüchtigkeit der Liebe an ein paar Sommertagen auf dem Land. Ein gelungener und genau beobachteter Film über die Generation der Mittdreißiger, in dem sich so manche/r wiedererkennen dürfte.
Aus der montäglichen Reihe “Die unglaublichsten Performances” hier der legendäre Joe Maphis:
Ja, das gibt es in München noch: Eine komplett akustisch aufspielende Band, bestehend aus vier Instrumentalisten, die nebenbei auch noch ganz wunderbaren mehrstimmigen Gesang zum besten geben. Die Moon Band tingelt seit ein paar Jährchen durch die mal mehr, mal weniger hippen Locations nicht nur in der Isarstadt und präsentiert dabei eine schöne Mixtur aus eigenen Stücken und ausgewählten Covers der Americana/Folk-Ecke. Immer berührend und vor allem live zum dahinschmelzen. Hörbeispiele und Videos gibt es auf der Offiziellen Bandseite und bei Myspace. Der nächste Gig am 5. August im 59:1.
So langsam nähert sich ja nun wirklich das Sommerloch. Die Theaterhäuser machen dicht, was bleibt sind die Festspiele. Am Samstag, den 24. Juli beginnen mit dem “Tristan” auch mal wieder die in Bayreuth. Bis zum 28. August gibt’s dort Wagner pur. Selbstverständlich sind für sämtliche Vorstellungen keinerlei Karten mehr erhältlich (wenn man nicht gerade Spazierträger eines eher berühmten Namens ist). Wer trotzdem pilgern wollen sollte: Am 9. August gibt es dort auf großer Leinwand ab 15.00h ein Public Viewing von “Tristan und Isolde” in der Inszenierung von Christoph Marthaler live aus dem Festspielhaus.
Dieser Film von Todd Phillips ist ein Werk, das man erstmal nicht mögen will. Vieles im Trailer wirkt wie ein Sammelsurium von “Highlights” sämtlicher Fäkalkomödien der letzten Jahre. Der Film selbst ist dann tatsächlich eine derbe Angelegenheit - und macht einen Höllenspaß. Mit perfektem Timing erzählt der Regisseur, ausgehend vom Morgen danach, die Geschichte eines Junggesellenabends und strickt dabei eine Art “Memento” für Fans deftiger Komödien. Auch bei Zweifeln: Unbedingt ansehen!
Eine der wahrlich schwungvollsten Live-Pertformances aller Zeiten - Vorhang auf für
The Dempseys:
Nichts gegen ihre Hauptarbeitgeber, aber das Sideproject von Calexico-Bassist Volker Zander und Lambchop-Gitarrist William Tyler steht in punkto Atmosphäre und unprätentiöser Lust am Musizieren den üppig besetzten Bands kaum in etwas nach. Zu hören auf dem wunderbaren Instrumentalalbum “Desert Canyon”.
Heute in einer Woche endet nicht nur die künstlerisch über weite Strecken überzeugende Ära des Intendanten Frank Baumbauer an den Münchner Kammerspielen - es heißt auch von einer der spannendsten und schlussendlich erfolgreichsten Inszenierungen Abschied nehmen: Luk Percevals “Othello” wird am 24.07. zum definitiv letzten Mal zu sehen sein. Karten gibt es offiziell schon jetzt keine mehr - ggf. also recherchieren oder für den Abend ein “Suche Karte”-Schild basteln…
An diesem Film werden sich die Geister scheiden. Theatermacherin Gesine Danckwart zeigt mit einem hochkarätigen Ensemble etablierter Theaterschauspielerinnen auf höchst artifizielle aber nicht humorslose Weise den täglichen Überlebenskampf von sechs Großstadtfrauen.